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Neue Studie: Zunehmende Hitze- und Niederschlagsextreme, die weit außerhalb des historischen Klimas liegen

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Unser neues Papier über globale Hitze- und Niederschlagsextreme wurde soeben veröffentlicht (Open Access). Es handelt sich um eine Aktualisierung unserer früheren Arbeit von vor zehn Jahren. Das zusätzliche Jahrzehnt der globalen Erwärmung hat die Zahl der Extremereignisse stark erhöht.


Bei den monatlichen Wärmeextremen haben wir festgestellt, dass sich die von der 3-Sigma-Wärme betroffene Landfläche fast verdoppelt hat und die 4-Sigma-Wärme in den Beobachtungen neu aufgetaucht ist, verglichen mit vor zehn Jahren. 3-Sigma-Extreme treten jetzt 90 Mal häufiger auf als im Referenzzeitraum 1951-1980.


Dieses Schaubild zeigt die Zunahme der rekordverdächtigen täglichen Niederschlagsereignisse (die Sturzfluten verursachen können). Seit den 1990er Jahren ist ein statistisch signifikanter Anstieg zu verzeichnen, der sich bei einer weiteren globalen Erwärmung sehr wahrscheinlich fortsetzen wird.

Quellen/Original/Links:
https://twitter.com/rahmstorf/status/1446141089698680833

Übersetzung:
https://www.deepl.com/en/translator

Klimaforscher
Stefan Rahmstorf

Stefan Rahmstorf

Stefan Rahmstorf (* 22. Februar1960 in Karlsruhe)[1] ist ein deutscher Klimaforscher. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind Ozeanographie und Paläoklimatologie. Er gehört zu den Leitautoren des 2007 veröffentlichten Vierten Sachstandsberichtes des Weltklimarates (IPCC),[2] wird von Clarivate Analytics zu den meistzitierten Forschern seines Fachgebietes gezählt,[3][4] gilt als einer der weltweit führenden Ozeanographen[5] und befasst sich mit der globalen Erwärmung und ihren Folgen.[6]