Startseite » Organisationen » Universität Osnabrück

Universität Osnabrück

23 August, 2021
  • von
Universität Osnabrück

Lebendig, forschungsstark und qualitätsbewusst, mit einem breit gefächerten, wissenschaftlich fundierten Studienangebot – so präsentiert sich heute die Universität Osnabrück. Sie ist harmonisch in die Friedensstadt Osnabrück mit Tradition und reichem Kulturleben eingebettet. 1974 in den Jahren des Hochschulbooms gegründet, hat sie sich als mittelgroße deutsche Universität positioniert und auf den Wettbewerb um die besten Köpfe und ausreichende Finanzmittel eingestellt. Die Beschäftigten schätzen die familienfreundliche Atmosphäre. Das 2017 verabschiedete Zukunftskonzept „UOS 2020“ mit sechs Forschungsprofillinien bildet die Grundlage für die Entwicklung der Universität in den kommenden Jahren.

Kurzversion Zukunftskonzept (PDF, 2,30 MB)

Forschen über Fächergrenzen hinaus

Die Universität punktet mit außergewöhnlichen Forschungsleistungen, die nur durch fächerübergreifende Zusammenarbeit möglich sind:

  • Der KI-Campus ist das Ergebnis der langjährigen Profilbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Er verknüpft die forschungsstarken und zugleich anwendungsnahen Fächer Informatik, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Forschungsgruppen der Mathematik. Derzeit arbeiten im KI-Campus ca. 20 Professorinnen und Professoren sowie rund 80 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darunter sind vier einschlägige, von der Wirtschaft bzw. Stadt und Landkreis Osnabrück finanzierte Stiftungsprofessuren.
  • Das bundesweit einmalige interdisziplinäre Forschungszentrum Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück (CellNanOs) erarbeitet neue Ansätze der modernen Zellbiologie. Der Forschungsansatz kann auf den Erfahrungen des Sonderforschungsbereichs (SFB 944) „Physiologie und Dynamik zellulärer Mikrokompartimente“ aufbauen, der sich durch die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen aus der Biologie, Physik und Mathematik auszeichnet.
  • Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum. Dort wird zu den vielfältigen Aspekten räumlicher Mobilität und interkultureller Begegnung in Geschichte und Gegenwart gearbeitet.
  • Frühkindliche Bildung und Entwicklung – seit vielen Jahren ein Schwerpunkt an der Universität Osnabrück – wird im Forschungszentrum Center for Early Childhood Development and Education Research (CEDER) unter Beteiligung aus fünf Fachbereichen erforscht.
  • Das renommierte Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN), das von neun Fächern getragen wird, ist eine der wenigen deutschen Forschungszentren, das sich explizit der interdisziplinären Erforschung der Frühen Neuzeit zuwendet.
  • Ein weiterer interdisziplinärer Leuchtturm ist das Institut für Kognitionswissenschaft (IKW), das sich mit Fragen der höheren kognitiven Funktionen beschäftigt. Am Institut sind zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkollegs „Situated Cognition“ und „Computational Cognition“ eingerichtet. Hier arbeiten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an Forschungsfragen zum besseren Verständnis der Intelligenz bei Menschen und Maschinen.
  • Im Institut für Umweltsystemforschung (USF) werden Veränderungen in Umweltsystemen, daraus resultierende Probleme und deren Lösungen interdisziplinär erforscht.
  • Mit dem European Legal Studies Institute ist an der Universität Osnabrück eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen Europas in der Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung verankert.
  • Die Prävention berufsbedingter Hauterkrankungen ist ein über die nationalen Grenzen hinaus bekanntes Forschungsgebiet im Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm).
  • Interdisziplinäre Forschung wird auch durch das Labor Niedersachsen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) exponiert sichtbar.

Quellen/Original/Links:
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/