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Claudia Kemfert 

7 Juli, 2022
  • von
Claudia Kemfert

„Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst niemals in Deinem Leben zu arbeiten.“ Konfuzius

Seit 2004 leite ich die Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und bin Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität.  Ich war bis 2019 Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance, in Berlin. Von 2004 bis 2009 hatte ich die Professur für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität inne.

Als Gutachterin und Politikberaterin bin und war ich in verschiedenen Nachhaltigkeitsbeiräten und Kommissionen tätig. 2016 wurde ich in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen, und bin im Rahmen der zweiten Amtszeit Co-Vorsitzende. Zudem bin ich im Klimabeirat der Stadt Hamburg und Dresden. Im Rahmen der High Level Group on Energy and Climate habe ich EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso beraten. Zudem bin und war ich in Beiräten verschiedener Forschungsinstitute tätig. Außerdem bin ich als Jurorin zahlreicher Preise tätig, wie zum Beispiel für den deutschen Studienpreis oder den deutschen Umweltpreis.

Studiert habe ich Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten von Bielefeld, Oldenburg und Stanford. Im Anschluss an meine Promotion 1998 an der Universität Oldenburg forschte ich an der Fondazione Eni Enrico Mattei (FEEM) in Mailand. In dieser Zeit war ich zwischen Rom und Bonn erstmals als Politikberaterin im Einsatz.

Zurück in Deutschland leitete ich zunächst eine Forschernachwuchs-Gruppe am Institut für rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart. Dann wurde ich Juniorprofessorin und leitete von 2000 bis 2004 eine Forschungsgruppe an der Universität Oldenburg. 2004 erhielt ich den Ruf nach Berlin. Zudem unterrichtete ich in St. Petersburg, Moskau und Siena. Im Jahr 2006 wurde ich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gesellschaft als Spitzenforscherin ausgezeichnet, im Jahre 2011 folgte die Urania Medaille sowie der B.A.U.M. Umweltpreis in der Kategorie Wissenschaft, im Jahre 2016 der Deutsche Solarpreis , Adam Smith Preis und den Vordenker Award. Seit einigen Jahren bin ich Mitglied der Deutschen Gesellschaft des Club of Romeseit 2016 im Präsidium.
Meine Forschungsergebnisse veröffentliche ich regelmäßig in hochrangigen FachzeitschriftenBüchern sowie in Tagesmedien.

Ich wurde 1968 in Delmenhorst geboren, bin verheiratet und lebe in Oldenburg und Berlin.

Quellen/Original/Links:
https://twitter.com/CKemfert
https://www.claudiakemfert.de/biografie/

Übersetzung:
https://www.deepl.com/translator

STUDIE / FACHARTIKEL

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Publiziert: 18. Mai, 2022

Eine modellbasierte Analyse von Erzeugungs-, Netz- und Speicherinvestitionen Kurzfassung In diesem Beitrag untersuchen wir zentralisierte und dezentralere Ansätze zum Gelingen der Energiewende in Deutschland im europäischen Kontext. Wir verwenden den AnyMOD-Rahmen, um ein zukünftiges, auf erneuerbaren Energien basierendes europäisches Energiesystem zu modellieren, das auf einer technisch-ökonomischen Optimierung basiert, d.h. auf einer Kostenminimierung bei gegebener Nachfrage,… Weiterlesen »Zentrale und dezentrale Ansätze zum Gelingen der 100%igen Energiewende in Deutschland im europäischen Kontext