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Colin J. Carlson

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Colin J. Carlson

Neu auftretende Infektionskrankheiten und Klimawandel

Als Biologe für globalen Wandel untersuche ich die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt, neu auftretenden Infektionskrankheiten und Gesundheitssystemen.

Als ursprünglicher Ökologe interessiere ich mich für Fragen zur Dynamik und Vielfalt von Krankheiten in der Tierwelt, z. B. “Wie schätzen wir die Parasitenvielfalt?” oder “Wird der Klimawandel Parasiten zum Aussterben bringen?” Ich leite auch das Verena-Konsortium, ein von der NSF finanziertes Team, das Big Data, maschinelles Lernen und modellgestützte empirische Arbeit einsetzt, um die Wissenschaft des Wirt-Virus-Netzwerks zu untersuchen.

Als Epidemiologe habe ich unter anderem an der deskriptiven Epidemiologie von Krankheitsausbrüchen, an theoretischen Simulationen von Impfstrategien und am maschinellen Lernen zur Kartierung von Infektionskrankheiten von Anthrax bis zum Zika-Virus gearbeitet.

Ich beschäftige mich auch mit politischer Forschung zu Themen wie Reaktion auf Krankheitsausbrüche, Pandemievorsorge und -prävention sowie Anpassung an den Klimawandel. In dieser Funktion habe ich zum IPBES Assessment Report on Land Degradation and Restoration (2018) und zur Arbeitsgruppe II des sechsten IPCC-Sachstandsberichts, Climate Change 2022: Impacts, Adaptation and Vulnerability, beigetragen.

Seit 2020 bin ich Assistant Research Professor am Center for Global Health Science and Security der Georgetown University in Washington, D.C. Ich promovierte 2017 in Umweltwissenschaften, -politik und -management an der UC Berkeley und arbeitete 2018 als Postdoktorand am National Socio-environmental Synthesis Center. Sie können mich auf Github, Twitter oder auf dem Capitol Crescent Radweg finden. Laden Sie sich meinen Lebenslauf herunter oder schauen Sie sich die Teams an, mit denen ich zusammenarbeite:

Quellen/Original/Links:
https://twitter.com/wormmaps
https://www.colinjcarlson.com/

Übersetzung:
https://www.deepl.com/de/translator

MEINUNG

Da der Klimawandel das Leben auf der Erde umgestaltet, könnte er auch zum größten vorgelagerten Treiber des Pandemierisikos werden

Unsere neue Studie in @Nature simuliert, wie 3.139 Arten in den nächsten 50 Jahren Viren austauschen – und neue Hotspots für Spillover-Risiken schaffen – werden. Kurzfassung Mindestens 10 000 Virusarten sind in der Lage, den Menschen zu infizieren, aber derzeit zirkuliert die überwiegende Mehrheit davon unbemerkt in wild lebenden Säugetieren. Klima- und Landnutzungsänderungen werden jedoch… Weiterlesen »Da der Klimawandel das Leben auf der Erde umgestaltet, könnte er auch zum größten vorgelagerten Treiber des Pandemierisikos werden