Startseite » Wissenschaftler*innen » Rob Marchant

Rob Marchant

  • von
Rob Marchant

Ökologe an der Universität von York, wo ich versuche, die Wechselwirkungen zwischen Menschen, Ökosystemen und Klima im Laufe der Zeit und über den Raum hinweg in Ostafrika zu entschlüsseln.

Meine Forschungs- und Lehrinteressen konzentrieren sich auf das Thema Vegetationsdynamik und Ökosystemwandel. Insbesondere verwende ich Paläoökologie, Vegetationsmodellierung, archäologische, biogeografische und ökologische Daten, um die Rolle vergangener Ereignisse bei der Gestaltung der heutigen Zusammensetzung und Verteilung der tropischen Vegetation zu bestimmen. Mein Interesse an tropischen Umgebungen wurde durch eine von der Royal Geographical Society geförderte Expedition zur Untersuchung von Seegras- und Korallenökosystemen vor Sansibar geweckt. Im Rahmen meiner Doktorarbeit an der University of Hull erstellte ich eine 50 000 Jahre alte Aufzeichnung der Waldgeschichte des Bwindi-Impenetrable Forest in Uganda, um die (klimatischen, menschlichen und ökologischen) Antriebsmechanismen zu verstehen, die für den Wandel der Sedimente und der Vegetation verantwortlich sind. Von dort wechselte ich an die Universität Amsterdam, um mein Interesse an der räumlich-zeitlichen Ausprägung von Vegetationsveränderungen weiterzuverfolgen, wobei ich mich jetzt im Rahmen des Projekts Biome 6000 auf Lateinamerika konzentriere. Im Jahr 2003 nahm ich ein Marie-Curie-Forschungsstipendium an der School of Botany des Trinity College in Dublin an, wo ich eine Pollendatenbank für Irland entwickelt und genutzt habe. Mein Hauptforschungsgebiet ist nach wie vor die tropische Umwelt, und ich arbeite derzeit an Projekten in Kolumbien, Amazonien, Kenia, Tansania und Uganda. Die von mir durchgeführten Forschungsarbeiten wurden von Forschungsräten (z. B. dem National Environmental Research Council des Vereinigten Königreichs und der Niederländischen Stiftung), internationalen Organisationen (z. B. WWF, EU) und nationalen Regierungen (z. B. dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden) finanziert.

Quellen/Original/Links:
https://twitter.com/marchant_robert
https://www.york.ac.uk/environment/our-staff/rob-marchant/

Übersetzung:
https://www.deepl.com/de/translator

STUDIE / FACHARTIKEL

Forschung und Maßnahmen zum Klimawandel müssen über das Jahr 2100 hinausgehen

Publiziert: 24. September, 2021

Kurzfassung Anthropogene Aktivitäten verändern das Klima und die Ökosysteme der Erde in einer Weise, die für den Menschen potenziell gefährlich und störend ist. Die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre steigen weiter an und sorgen dafür, dass diese Veränderungen noch Jahrhunderte nach dem Jahr 2100, dem derzeitigen Referenzwert für Projektionen, zu spüren sein werden. Die Auswirkungen vergangener,… Weiterlesen »Forschung und Maßnahmen zum Klimawandel müssen über das Jahr 2100 hinausgehen